Was du am Bergmal 2019 nicht verpassen solltest

Fünf Tipps für das Post-Rock-Festival im Dynamo

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Am 19. Und 20. Oktober erliegt man im Dynamo an einer Post-Rock-Überdosis. Es gilt: hingehen und sich überraschen lassen. Wir verraten dir unsere mehr oder weniger geheimen Tipps für Neuentdeckungen oder den absoluten Instrumental-Kick des diesjährigen Post- und Experimental Rock Festivals.

Siebzehn Bands und du kommst nur wegen den Falafel? Wir schaffen dir Abhilfe und verraten dir unsere fünf Tipps für das einzige Schweizer Experimental- und Post-Rock-Festival Bergmal im Dynamo.

Monkey3

Instrumentales Stoner-Schwergewicht

Zeitlupenriffs aus anderen Galaxien, riffige Repetition ins Stoner-Nirvana und ausgefallen fesselnde Live-Produktionen. Monkey3 wissen, wie man laut, lärmig und drogenfrei das Bewusstsein erweitert. Seit 2001 sorgen die vier Lausanner für lang-anhaltende Trips durch instrumentalen Post- und Space Rock, stark beeinflusst durch dunstige Stoner-Nebelschwaden. Gewaltig abgespacede Soundwände, hinter jedem Song tut sich eine neue sogende Galaxie auf. Von Monkey3 lässt man sich gerne in fremde Welten entführen.

Mit dem neusten Album Sphere hat sich die Band aus Lausanne im Frühjahr 2019 erneut zurückgemeldet und die Bühnen Europas mit ihrem psychedelisch repetitiven Dauerkiffersound unsicher gemacht. Am Freitag wird das Quartett als Headliner das Bergmal in dunstigen Psychedelic-Rauch einhüllen und zum Akkord-Mähnenschütteln einladen. Houston, wir haben kein Problem.

Echolot

Doom-Soundlawine

Kalte und tiefe Frequenzen des verzerrten und basslastigen Sounds lassen Grundmauern erzittern, langsam und sicher man wird unter einer tosenden Doom-Lawine mit Nackenbruch-Garant begraben. Ob abgeschieden psychedelische Klangwelten oder schnittige Riffs, Echolot aus Basel beweisen Vielfalt im Lärm und lassen ihre Songs einem natürlichen Flow folgen. Nicht vergebens bezeichnet sich das Trio als Psych Doom und Progressiv Stoner Band. Bass, Gitarre und Schlagzeug lauten die Waffen ihrer Wahl. Gefangene werden keine gemacht.

Seit ihrer Gründung in 2014 haben die Basler die beiden Alben I und VOLVA rausgebracht und waren bereits mit Cities of Mars europaweit auf Tour. Am Bergmal darf man sich auf grollenden Sound freuen, welcher sich durch Oropax fressen kann und sich mit lärmigen Klangmantren im Trommelfell einnistet.

Tides From Nebula

Hypnotisches Grosskaliber

Nach dem Schlussact SPOIWO vom letzten Jahr folgt mit Tides From Nebula erneut eine bekannte polnische Post Rock Band, welche international und besonders im Heimatland euphorisch gefeiert wird. Die 2009 gegründete Band setzt wie viele Gruppen ihres Genres auf instrumentale Songs, bei welchen die Musik zur Genüge für sich sprechen kann. Ihr zweites Album Earthshine könnte zum Post-Rock-Kulturgut gehören. Eine Scheibe, welcher jeder Fan des Genres gehört haben sollte.

 

Esben and The Witch

Nightmare Pop

Beissende Gitarren, melancholische Abgründe und epische Schauermärchen, das britische Trio sucht die Schönheit im Schrecklichen und lässt eher an einen hypnotisch-düsteren Soundtrack als Pop erinnern. Die Songstrukturen weichen ebenfalls stark von konventionellen Popstrukturen ab, die Band versucht freigebunden von Traditionen mittels faszinierender Geschichten, Konzepten und Bildern sich in der lärmigen Schönheit mit dem Publikum zu verbinden und Einzigartiges zu erschaffen.

Eindrucksvolles Sprachrohr des Trios aus Brighton bildet Rachel Davies, derer heimsuchender Gesang mit ordentlich Echo den Lyrics bleibenden Nachdruck verleiht. Nightmare Pop, welcher mit Gothic, Psychedelic und einer Prise dunklem Post Rock garniert wird und schlussendlich gar nicht mehr an Pop ähnelt. Eine Band, die man gesehen haben muss.

Shipwrecks

Post Rock der Extraklasse

Aus Köln kommt eine vielversprechende junge Band als neuer Hoffnungsträger der deutschen Szene der Post Rock Szene. Mit ihrem Debütalbum hat das Quartett Shipwrecks mit sanftem Post Rock Feuerwerk auf sich aufmerksam gemacht und lässt an Grössen wie Godspeed You! Black Emperor oder mitreissendem Shoegaze von Slowdive erinnern. Mit feinfühliger Dynamik und langhallenden Pausen lässt Shipwrecks gekonnt eine fragile Soundlandschaft entstehen, in welcher man sich gerne tagträumerisch verlieren kann.

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