George Ezra verwandelt Hallenstadion in Wohlfühloase

George Ezra
Bild: Michelle Brügger
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George Ezra im Hallenstadion. Das muss man erst mal sacken lassen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, als der Engländer seine Musikkarriere lancierte. Der erst 25-jährige Sänger performte also am Donnerstagabend alle Hits von seinen ersten beiden Alben im Zürcher Hallenstadion.

Kurz vor acht Uhr war der Innenraum des Hallenstadions bereits am toben, als The Hot 8 Brass Band sich durch die Musikgeschichte coverte. Mit voller Bläser-Kraft wurde ein Stilmix aus Hip-Hop, Funk und Guggenmusik vorgetragen. Wobei die Guggenmusik eigentlich als traditioneller Brass-Sound aus ihrer Heimatstadt New Orleans zu verstehen ist. Auch wenn man sich vielleicht mit keinem der Musikstile identifizieren kann, muss man der achtköpfigen Band durchaus sehr hohes Unterhaltungspotential eingestehen. Nach einer kurzweiligen Dreiviertelstunde mit diversen Mitsing-Spielchen wurde das Publikum wieder der Warterei auf George Ezra überlassen.

The Hot 8 Brass Band eröffnete den Abend für George Ezra. Bild: Michelle Brügger

Konzert für jung und alt

Zu dem Zeitpunkt war das Hallenstadion bereits proppenvoll. Zumindest in der verkleinerten Ausführung, die eine Kapazität von angeblich rund 7000 Zuschauern zulässt. Zugegeben, das Stadion in seiner grösstmöglichen Version zu füllen, vermag George Ezra noch nicht ganz. Aber ein Blick ins Publikum genügt um zu erkennen, dass die Fanschar des jungen Briten sehr breit gefächert ist. Von Kindern im Primarschulalter bis hin zum Rentner Pärchen war alles vertreten. Und alle freuten sich auf einen Abend mit George Ezra.

Als das Saallicht zu den hymnischen Klängen von Oasis‘ Don’t Look Back In Anger gelöscht wurde, war die Vorfreude rundherum deutlich zu spüren. Mit der vorgängig aufgenommenen Ansage eines lokalen Radio DJs – in Zürich in Person von SRF3-Hitparadenmann Michel Birri – betrat George Ezra mit seiner Band schliesslich die Bühne. Alle komplett in schwarz gekleidet, eröffneten sie das Konzert mit Don’t Matter Now.

George Ezra
Bild: Michelle Brügger

Voll Wärme und Gefühl

Von der ersten Sekunde an hing das Publikum an George Ezras Lippen und es war ein wahrer Genuss womit er unsere Ohren verwöhnte. Wie ein entferntes Donnergrollen aber voller Wärme klang seine sonore Stimme durch die Soundanlage der Halle. Besonders bei ruhigen Liedern wie Barcelona, gepaart mit seinem Fingerpicking-Gitarrenspiel entführte George Ezra das Publikum auf eine träumerische Reise.

George Ezra
Bild: Michelle Brügger

George Ezra schaffte es in dieser grossen Halle eine Intimität zu kreieren, die einer Wohlfühloase gleich kommt. Auch das Setting auf der Bühne trug seinen Teil dazu bei. Mit Topfpflanzen und altmodischen Lampenschirmen erinnerte es mit einem herzlichen Charakter an die gute Stube vom Grossmami. Man möchte sich gemütlich hin setzen, Biskuits naschen und dazu warme Ovi schlürfen, während man den Geschichten dieses zwar noch sehr jungen, aber bereits viel gereisten Mannes lauscht.

«Well, George…»

Fast noch besser als die Geschichten, die Ezra mit seinen Songs erzählt, waren die Anekdoten  dazu, welche er zwischen den Liedern erläuterte. Mit einer grundsympathischen Art erklärte er so gemächlich und pointiert wie man eine Geschichte nur vortragen kann, warum er es denn damals zum Beispiel nicht nach Budapest schaffte. Und spätestens wenn er jeweils zu sich in dritter Person sprach, musste wohl jeder Konzertbesucher schmunzeln und sich fragen, was der gute George denn da in seiner schwarzen Sporttrinkflasche zu trinken hatte.

Strahlende Gesichter vor und auf der Bühne. Zu Paradise wurde sogar auf den Rängen ausgelassen getanzt und bei Hold My Girl naheliegenderweise der/die Liebste in den Arm genommen, während etliche Lampions über den Köpfen des Publikums schwebten. So viele wohltuende Momente. Das Konzert hätte gerne ewig weiter gehen können.

Aber auch die schönsten Dinge müssen irgendwann mal zu Ende gehen. Doch nicht bevor der Herr mit der markanten Narbe über der rechten Augenbraue noch eine Zugabe spielte. Bei Cassy O’ und dem Überhit Shotgun hielt es wirklich niemand mehr sitzend auf den Plätzen und man feierte mit George Ezra und Band den Schluss eines wundervollen Konzertes.

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