Sziget Festival 2019 – Der zweite Tag

Donnerstag

Bild: Michelle Brügger
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Die Insel füllt sich noch immer mit Festivalbesuchern, die nach und nach ihre Zelte beziehen. Das merkt man auch an den Staubwolken, die sich beim Bühnenbereich zeitweise meterhoch auftürmen. Dank der vielen Stages und unzähligen Verpflegungsständen verteilt sich die Menge gut auf dem Gelände.

Traditionsgemäss wird die Hauptbühne am Sziget Festival jeden Tag von einer einheimischen Band eröffnet. Quimby ist in Ungarn eine feste Grösse in der alternativen Rockmusik und brachte das ungarisch-stämmige Publikum zum Mitsingen. Mir wurde das erste Mal so richtig bewusst, was für ein komisches Gefühl es ist, an einem Konzert zu sein, wo man kein Wort versteht. Dementsprechend wenig vermochte mich der Auftritt zu packen.

Bild: Michelle Brügger

Anders natürlich bei meinen Lieblingen von Franz Ferdinand, welche ein Hit-gespicktes Set spielten, in welches sie den noch unveröffentlichten neuen Song Black Tuesday mit einstreuten. Es war jedoch nicht der beste Auftritt des Quintetts, den ich je gesehen hatte. Besonders Sänger Alex Kapranos liess sich zu sehr von der langen T-Stage rauslocken, um näher am Publikum zu sein. Deshalb schaffte er es einige Male nicht, wieder rechtzeitig zurück am Mikrofon zu sein und verpatzte seinen Einsatz. Auf mich wirkte er während des ganzen Auftritts etwas unkonzentriert.

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Fokussiert und mit einer klaren Botschaft war dann der Programmpunkt im Rahmen der Love Revolution, der direkt auf den Auftritt von Franz Ferdinand folgte: Reasons For Hope mit Jane Goodall. Beeindruckend wie die 85-Jährige tatsächlich beim jungen Publikum nicht nur Gehör, sondern auch Zustimmung erlangte und alle in einen «We can and we will change!»-Sprechchor für eine bessere Welt einstimmten.

Von der Grande Dame des Tier- und Umweltschutzes zum Altmeister des Britpop. Richard Ashcroft, der gealterte Frontmann von The Verve führte das musikalische Programm auf der Hauptbühne fort, während vor der Bühne alle auf diesen einen grossen Hit von ihm warteten. Die Bitter Sweet Symphony gab es dann tatsächlich erst ganz zum Schluss zu geniessen.

Während sich die gestandene Grössen auf der Hauptbühne die Klinke in die Hand gaben, begeisterte auf der Zeltbühne Yungblud. Das Talent der Stunde zog vor allem jüngere und Mosh-Pit hungrigere Festivalbesucher an. In einem schwarzen Damenkleid und einem lila Gips am rechten Unterarm war der 22-jährige Engländer auf jeden Fall ein Hingucker, als er wie ein Wirbelwind von Bühnenkante zu Bühnenkante fegte.

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Ebenfalls ein eher jüngeres Publikum zog dann auch der Headliner des Tages an. The 1975 aus Manchester groovten sich mit ihrem Synthiepop-lastigen Indie-Rock durch den Abend, wobei die Show der Briten eindeutig von ihrem Frontmann Matty Healy getragen wurde. Besonders als sich der Sänger, der so lieb und unschuldig wirkte wie ein junges Kätzchen, dazu entschloss vom Bühnensteg direkt in die vordersten Reihen zu stürzen, schallte ein Kreischkonzert durch die Nacht.

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Es scheint als wäre dieser Slot um 23 Uhr einer der besten. Auf der Hauptbühne wird aus lärmschutztechnischen Gründen nicht mehr gespielt. Und wer nicht auf der Insel übernachtet, kommt auf dem Nachhauseweg an diesem Zelt vorbei und bleibt stehen, um zumindest ein Ohr voll mitzunehmen. Meines Erachtens drängten sich im Anschluss viel zu viele Menschen in das riesige Zelt der Mastercard Stage by A38, um dem Auftritt von Chvrches beizuwohnen. Grosse Chancen auf einen Platz im Zelt hat man heute aber nicht, nachdem das Konzert begonnen hat.

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Für die Szitizen, wie die Camper auf der Sziget-Insel genannt werden, wird auch nach diesem Konzert noch einiges geboten. Im Colosseum, der «One Love – Afro-Latin-Reagge Village» und auf der Telekom Volt Festival Stage legen DJs bis in die Morgenstunden Musik auf.

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