Sziget Festival 2019 – So war der Sonntag

Tag 5

Bild: Michelle Brügger
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Bild: Michelle Brügger

Der Sonntag fing an, wie Sonntage anfangen sollten – sehr gemächlich. An der offiziellen Pressekonferenz erfuhren wir einige interessante Zahlen und Fakten rund um das diesjährige Sziget Festival. Aus Sicht des Veranstalters zeigte man sich trotz rekordverdächtigen 500’000 Besuchern enttäuscht, da man damit 10 Prozent unter dem Vorjahr liegt.

Die Kosten steigen jährlich an, weshalb man sich dieses Jahr auch gezwungen sah, mit den Ticketpreisen nachzuziehen. Ob dies einer der Faktoren ist, der weniger Besucher anzog? Über einen Mangel an hochkarätigen Headlinern kann man sich jedenfalls nicht beschweren. Am meisten schlägt die Gage zu Buche, die für die neun Headliner der beiden grossen Bühnen über die Hälfte des Budgets vereinnahmt.

Nach dem Rekordjahr von 2018 erhoffte man sich zumindest gleich viele Besucher. Zu Beginn des Festivals konnte denn auch nur der erste Abend als ausverkauft gemeldet werden. Der letzte Festivaltag werde Dank Twenty One Pilots und den Foo Fighters auch nochmal gut besucht sein und man hoffe, die letzten Tickets an der Abendkasse verkaufen zu können.

Im Anschluss an das offizielle Communiqué wurden von den anwesenden Medienschaffenden interessante Fragen an den CEO Tamás Kádár und den Programmdirektor József Kardos gerichtet. Eine davon lautete, wie man den Festivalgängern das Land Ungarn näher bringen wolle. Nebst den Opening Acts auf der Hauptbühne und weiteren zahlreichen ungarischen Künstlern verwiesen sie dabei auf Hungarikum Village, das die Besucher an ungarische Traditionen, einheimisches Essen und Spiele heranführt.

Bisher war ich noch nie in Ungarn. Abgesehen vom Sightseeing in Budapest während der letzten Tage bin ich ein Noob auf diesem Gebiet. Mein nächstes Ziel für heute war deshalb auserkoren. In kleinen Hütten und Pavillons konnte man sich dann tatsächlich mit dem ungarischen Lifestyle vertraut machen. Ungarische Speisen suchte ich jedoch vergeblich. Erst als ich die veganen Imbissstände entdeckte, fand ich einen Stand mit traditionell ungarischem Essen: Kartoffelbällchen. Vermutlich war dies nicht der einzige Stand mit einheimischen Essen, aber ich habe keinen anderen gefunden.

Bild: Michelle Brügger

Nebst den Auftritten auf den Hauptbühnen zog es mich auch heute wieder zur Telekom Volt Stage. Dort lieferten Stolen Beat gerade einen soliden Auftritt. Die Band wurde 2018 bei der ungarischen Ausgabe von X-Factor zweiter in der Kategorie «Groups».

Dementsprechend spielten sie vor einer ordentlichen Anzahl Zuschauer. Obwohl ich kein Wort verstand von dem was gesagt oder gesungen wurde, fand ich den Auftritt der Pop-Rock-Gruppe sehr kurzweilig.

Bild: Daniela Stadlauer

Ebenfalls recht kurzweilig war danach der Auftritt von Years & Years auf der Hauptbühne. Obwohl die Band schon 2010 gegründet wurde, veröffentlichten sie ihre erste Single erst drei Jahre später.  Seine Schauspielkarriere legte er erst 2014 auf Eis. Er hatte unter anderem in The Riot Club eine Rolle und wirkte für drei Episoden bei der Horrorserie Penny Dreadful mit, bevor seine Figur getötet wurde.

Obwohl ich mich nie mit der Stimme von Sänger Olly Alexander anfreunden werde, muss man ihm lassen, dass er einen hohen Unterhaltungswert hat. In Hot Pants und Netzhemd tanzte er sich energiegeladen durch die Show.

Als er sich bei den ersten Songs auf die Treppe setzt, fängt er an zu lachen. Er verriet uns auch weshalb: seine Hose war gerissen. Das hielt ihn aber nicht davon ab, seine Hüften weiter lasziv im Takt kreisen zu lassen.

Bild: Michelle Brügger

Regelrecht steif wirkte dann der Auftritt von Headliner Post Malone. Der US-Rapper mit den unzähligen Tattoos im Gesicht machte seine Sache zwar solide, aber die Musik tönte wie aus der Konserve. Die einzigen visuellen Highlights waren ein paar Feuersäulen.

Seinen Künstlernamen hatte er sich schon als Teenager zugelegt. Er setzt sich zusammen aus seinem bürgerlichen Namen und einem Rapnamen-Generator, der «Malone» ausspuckte. Eigentlich hatte ich mich auf diesen Auftritt gefreut. So machte es mir aber weniger aus, dass ich nach einer halben Stunde zur Zeltbühne wechselte, wo die nächste Band auf dem Programm stand.

Bild: Michelle Brügger

Was kommt dabei heraus, wenn man von Australien nach Europa zieht, um sein Glück im Musikbusiness zu versuchen? Im Fall von Parcels eine Erfolgsstory. Obwohl sie noch nie in Berlin waren, hörten sie von der lebendigen Szene und beschlossen, umzuziehen. Zu Beginn wohnen sie in einer kleinen Wohnung und arbeiten als Kellner und Fahrradkuriere, um sich über Wasser zu halten. Im ersten Winter vermissen sie zwar den australischen Strand, haben aber keine Absicht, zurückzukehren und bezeichnen Berlin seither als ihr Zuhause.

Am Sziget Festival zelebrierten die Australier ihren Disco-Sound und mit ihnen tanzte das ganze Zelt. Ihr Auftritt gefiel mir richtig gut nur hatte ich wohl etwas Pech mit der Wahl meines Standortes, um es bis zum Schluss zu geniessen. Die Dame schräg hinter mir drückte mir aus Versehen ihre Zigarette an den Oberarm und etwas weiter vorne konnte jemand seinen Alkohol nicht mehr bei sich behalten. Dinge über die ich vor ein paar Jahren noch geschmunzelt hätte, verdarben mir schlussendlich die Laune.

Bild: Michelle Brügger

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