Sziget Festival 2019 – Florence + the Machine mit sphärischem Auftritt

Tag 6

Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger
Bild: Michelle Brügger

Bei 36° Celsius im Schatten hatten die Temperaturen fürs Sziget Festival den diesjährigen Höhepunkt erreicht.

Während ich also versuchte mein Schwitzen unter Kontrolle zu bringen, schrieb ich krampfhaft einige Handnotizen für ein spontanes Interview mit der deutschen Band Leoniden. Das heisst für sie war es nicht sehr spontan, sie wussten bereits zwei Tage zuvor, dass sie mit mir einen Interviewtermin haben würden. Die Organisation des Szigets wollte einfach abwarten, bis die Band vor Ort ist um eine fixe Zeit abzumachen, bevor sie die Journalisten darüber in Kenntnis setzte. Warum ich bei Frank Turner schon Tage zuvor eine Interviewzusage ohne konkrete Zeitangabe und bei Leoniden das Okay 90 Minuten vor Termin erhielt, bleibt ein Fall für Galileo Mystery.

Bild: Michelle Brügger

Die erste Band die ich mir an diesem Tag ansah, waren die amerikanischen Big Thief. Mit kreischenden Gitarren machte die Band um Sängerin Adrianne Lenker wesentlich mehr Krach als angenommen. Alles klang hier viel roher und kantiger als auf Platte.

Gewohnt gefühlvoll und barfuss ging es mit Tom Odell weiter. Zwischendurch warf er seinen Hocker quer über die Bühne und spielte stehend weiter. Er schmunzelte nur, als man ihm mit erhobenem Zeigefinger den Hocker zurückbrachte. Seinen Überhit Another Love sparte sich der 28-jährige Brite bis ganz zum Schluss auf.

Bild: Michelle Brügger

Dazwischen machte ich einen Abstecher zur Europe Stage, wo kleinere Bands aus ganz Europa auftraten, um mir den Auftritt von Leoniden anzusehen. Im Interview stellte ich Sänger Jakob Amr die Frage, ob er denn denke, dass vor allem Deutsche an ihrem Auftritt sein werden, oder ob auch viel Publikum aus nicht deutsch sprechenden Regionen den Weg zu ihnen finden werde. Noch vor Konzertbeginn war schon eine bemerkenswerte Menge an Fans vor der Bühne versammelt und, wenig überraschend, deutsch die vorwiegend gesprochene Sprache. Was in den nächsten 50 Minuten folgte, war ein Auftritt der vor Energie die Funken sprühen lies. Vor und auf der Bühne: Überall lachende und hüpfende Menschen.

Bild: Daniela Stadlauer

Als zur Hälfte des Konzerts gnädigerweise die Sonne hinter den Bäumen verschwand, scherzte Amr dass er noch nie in seinem Leben glücklicher war, die Sonne untergehen zu sehen. In der Tat lag die Bühne zuvor ungeschützt in der Sonne, was vor allem für die in T-Shirt und langen Jogginghosen bekleideten Musiker extrem heiss gewesen sein muss. Dennoch verbreiteten Leoniden gute Laune und das Publikum machte Stunts wie Circle Pits und Wall Of Death gerne mit.

Bild: Daniela Stadlauer

Auf der Hauptbühne wurde derweil für Catfish And The Bottlemen alles bereit gemacht. Die britische Rockband der Stunde lockte die Massen in Scharen an. Komplett in schwarz gekleidet und mit minimalistischen visuellen Effekten überzeugte das Quartett lieber mit Gitarrenriffs und einem schnörkellosen Auftritt.

Bild: Michelle Brügger

Im Zelt gab es zeitgleich dann quasi das genaue Gegenteil bei Superorganism. Der schrullige, Beat-lastige Art-Pop von einem in Glitzercapes gekleideten Kollektiv vorgetragen, dazu bunte Visuals auf der Leinwand die zu einem guten Trip passten. Nur bei den längeren Pausen zwischen den Liedern, in denen Sängerin Orono Noguchi sich versuchte mit den Kameramännern auf der Bühne anzufreunden, bin ich mir nicht sicher ob ich es eher nervig oder dennoch irgendwie niedlich fand. Mal ernsthaft, Noguchi ist doch einfach die Niedlichkeit in Person.

Bild: Michelle Brügger

Danach wurde es Zeit für den Headliner des Tages: Florence + the Machine. Mit was für einer kraftvollen und glasklaren Stimme Florence Welch doch gesegnet ist! Und wie sie barfuss in ihrem weissen Kleid über die Bühne zu schweben schien und alles andere auf der Bühne komplett in den Schatten stellte. Obwohl ich das Konzert von ganz weit weg verfolgte, erfüllte mich der Auftritt mit einer inneren Zufriedenheit.

Bild: Michelle Brügger

Zeen Social Icons

Nächste Events

Veranstaltungen für die Woche vom 18. November 2019

Navigation aktuelle Woche

Loading Events
Mo 18th
Keine Veranstaltungen heute
Di 19th

Amon Amarth, Arch Enemy, Hypocrisy

19. November · 18:30 - 23:00
Mi 20th
Keine Veranstaltungen heute
Do 21st
Keine Veranstaltungen heute
Fr 22nd

Welshly Arms

22. November · 19:00 - 22:30

Manon: Streams & Currents

22. November · 19:30 - 22:00
Sa 23rd
Keine Veranstaltungen heute
So 24th
Keine Veranstaltungen heute