Sziget Festival 2019 – Der Abschluss

Tag 7

Bild: Michelle Brügger
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Der letzte Tag des Festivals! Sieben Tage – so viel Zeit hatte ich definitiv noch nie an einem Festival verbracht. Was für ein langer Konzertmarathon dies ist, wurde erst so richtig klar, als man etwas schwermütig so Dinge sagte wie: «Das letzte Mal dass wir hier zur Insel raus fahren…» Auch das Wetter wirkte etwas trübsinnig. Zum Schluss des Sziget Festivals gab es nämlich etwas Regen. Nicht besonders viel aber gerade so, dass man sich doch überlegte einen Regenponcho mitzunehmen und hoffte, dass die Schuhe die eventuelle Nässe abwehren können.

Auf der Hauptbühne ging es am letzten Tag ausnahmsweise schon um 15 Uhr los, denn am Abend folgte noch der Kracher mit Twenty One Pilots und den Foo Fighters als Doppel-Hadliner Shows. Eine Stunde früher als sonst versammelte sich also das Publikum vor der Mainstage um dem Auftritt von Frank Carter & The Rattlesnakes beizuwohnen. Der ehemalige Frontmann der englischen Hardcore-Band Gallows rockte die Bühne nun also zusammen mit seiner aktuellen Band. Das edgy Aussehen natürlich immer noch vorhanden, gab sich der zutätowierte Rotschopf besonders zwischen den Songs recht zahm, als er von seinen früheren Depressionen sprach und seiner Tochter einen Song widmete. Auch cool wie er stets die Nähe zum Publikum suchte und den «happiest mosh pit you will ever see» initiierte – einen nur für Mädchen und Frauen.

Bild: Michelle Brügger

Während Frank Carter also das Publikum wirklich gut im Griff hatte, schien bei Johnny Marr später der Anteil wartender Fans, sei es für TØP oder für die Foos, extrem in der Überzahl zu sein. Null Publikumsbeteiligung hier auszumachen. Höchstens mal ein paar hoch gestreckte Arme, wenn die zahlreich gespielten The Smiths Songs erkannt wurden. Auch etwas komisch als sich Johnny Marr bei den Foo Fighters bedankte, dass sie ihn einluden im Vorprogramm zu spielen. Ich weiss ja nicht genau, aber ich denke bei so einem grossen Festival wie dem Sziget, bestimmt vermutlich eher nicht die Hauptband selber, was denn alles im Vorprogramm auftreten darf.

Bild: Michelle Brügger

Wie dem auch sei, mein Tageshighlight stand nun endlich auf dem Programm. Schon oft in Videos gesehen, was ein Twenty One Pilots Konzert alles zu bieten hat, wurde ich auch nicht enttäuscht. Zahlreiche Kostümwechsel passend zu jeder TØP-Ära und eindrucksvolle Drumsoli von Josh Dun, unter anderem auch auf einer Plattform getragen von den Fans im Publikum. Und natürlich wurden auch alle Hits performt, wie zum Beispiel der Song Car Radio, als Sänger Tyler Joseph auf den Sound- und Lichtturm kletterte. Das Ami-Duo versteht es eine spektakuläre Show zu liefern.

Leider gibt es davon keine Bilder von uns, da wir von der Band keine Zusage bekamen.

Bild: Michelle Brügger

Zwischen den beiden Headliner-Shows des Abends gönnte ich mir einen Abstecher zur Zeltbühne um mir eine gehörige Portion Punk à la Idles abzuholen. Als ich dazu stiess, war Mark Bowen gerade friedlich Gitarre spielend am Crowd surfen, bekleidet nur in Boxershorts. Zeitgleich hatte Sänger Joe Talbot einen glühend roten Kopf, weil er seine Worte regelrecht ins Publikum schrie. Jup, es schien ein ganz normales Idles-Konzert zu sein. Das Zelt hab ich während des Festivals zwar schon voller gesehen, die welche da waren sorgten aber mächtig für Stimmung und es schien als würde sich das in der Mitte durch Gitter geteilte Publikum ein Wettbewerb liefern, welche Seite denn wilder feiern konnte.

Bild: Michelle Brügger

Zurück bei der Hauptbühne gab es kein Durchkommen mehr. Alles war bereit für die Foo Fighters und die Foos verwöhnten ihr Publikum mit einem zweieinhalbstündigen Auftritt. So lange wie keiner anderen Band auf dem Festival konnte man nun also zuschauen. Und auch diese Show war äusserst unterhaltsam. Sämtliche Hits wurden gespielt, haufenweise Blödeleien seitens Dave Grohl.

Vor dem letzten Song Everlong bedankt er sich beim Publikum. Dabei entdeckt er einen Mann, der vom Publikum samt seinem Rollstuhl hochgehoben wurde.

He’s the star of the show right there, he’s the star of the show. Our man! Our man!

— Dave Grohl

Gemeinsam mit dem Mädchen, das während der ganzen Show unentwegt Seifenblasen produzierte, wird er für den Rest der Show auf die Bühne eingeladen. Der junge Mann im Rollstuhl wird crowdsurfend nach vorne befördert, während «Bubble Girl» sich durch die Menge zwängt. Für den letzten Song setzt sie sich neben den Schlagzeuger Taylor Hawkins.

Am Ende des Songs legt Dave Grohl die Gitarre auf den Boden und sorgt für einen Gänsehautmoment, als der junge Mann im Rollstuhl die Gitarre zerschmettern darf. Ein schöner Schlusspunkt für das Sziget Festival 2019.

Gut es gab natürlich noch das Spätabendsprogramm bis 5 Uhr früh, aber nach einem kurzen Ausflug zur Zeltbühne wo gerade die kanadische Psychedelic-Rock-Band Black Mountain anfing zu spielen, verabschiedeten wir uns definitiv vom Festivalleben und dieser speziellen Donauinsel. Zurück ins echte Leben nach einer einmaligen Woche, die ich bestimmt nie vergessen werde.

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