Bild: Luke Chesser

25 der besten Schweizer Songs 2019

Negative White kürt auch dieses Jahr einige der besten Songs, die aus Schweizer Sound-Schmieden stammen. Hier sind unsere Favoriten.

Der Dezember ist der Monat der Jahresbestenlisten. Auch wir küren nun 25 der besten Schweizer Songs des Jahres, allerdings ohne Anspruch auf überhöhte Bedeutung. Es ist ist schlicht Musik, die uns im Kopf geblieben.

Wichtig vorweg: Was hier folgt, ist keine Rangliste. Es ist eine Playlist, die einen möglichst angenehmen Hörfluss erlauben soll. Wir sind überzeugt, dass man Musik – zumindest bei mehreren Acts – nicht in eine wertende Ordnung bringen kann. Die ausgewählten Songs findest auch in unserer Spotify-Playlist.

Camilla Sparksss – Are You Ok?

Are You Ok? präsentiert sich im andersartigen Klangbild; sphärisch, mit orientalisch-mittelalterlichem Flair, sich zum experimentell, avantgardeskem Dance-Track hochsteigernd.

Das Album Brutal feierte bei Negative White Streaming-Premiere.

TOMPAUL – Easy

Ein Stück wie ein Traum: Easy beginnt reduziert, eskaliert aber schnell in galaktische Sphären. Übermächtig und gigantisch ziehen TOMPAUL das Arrangement auf.

LOAD – Black Knight Satellite

LOAD aus Basel schaffen den Quantensprung zwischen moderner Urbanität und nostalgischen 80er-Klängen. Zwischen Neonlichtern flackert die Düsternis des Dark Wave auf. Für Traumtänzer*innen.

Black Knight Satellite war im September Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Yokko – Thief

Yokko verstummten plötzlich und kehrten mit Thief eindrücklich zurück: Roh, kantig und sperrig ist ihr Sound geworden aber trotzdem bleibt etwas des Yokko-Sounds erhalten.

Thief war im Januar Teil unserer Weekly5-Auswahl. Mehr über die Hintergründe des Wandels von Yokko haben wir im Gespräch mit Sänger Adrian Erni erfahren.

Bell Baronets – It’s Not Because of You

Der Song ist eine Antithese zum traditionellen Konstrukt des Rocks: Die Strophe grooven sie mit Tempo, nur um dann im Refrain das ganze Gewicht des 70er-Blues-Rock wie eine Abrissbirne ins Arrangement krachen zu lassen.

It’s Not Because Of You feierte bei Negative White die Video-Premiere.

Anna Aaron – Boy

Die Single Boy geht an alle Transgender-Menschen. Sie erzählt die Geschichte eines Jungen, der im Mädchen-Körper geboren wurde, und sich entscheidet, seine Identität nach aussen zu tragen. Eine treibende Hymne mit einer hoffnungsvollen Note.

Boy war im Januar Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Liam Maye – Note To Self

Es lohnt sich, Note To Self zwei Chancen zu geben. So glatt poliert die Klangwelt auch sein mag, so eingängig der Upbeat, es liegt spürbar mehr in diesem Song. Liam Maye bricht mit den Pop-Klischees auf mehreren Ebenen.

Note To Self feierte bei Negative White die Video-Premiere. Eine Rezension seiner Debüt-EP Overthinker gibts hier zu lesen.

True – Just The Look

Alleine zu tanzen ist eine einsame Angelegenheit. Doch Just The Look des Zürcher Electro-Duos reinterpretiert die Einsamkeit. Der Tanz alleine als Befreiungsschlag, als etwas, das du nur für dich selbst machst. Ein perfekter True-Track im typisch schwülen Electro-Pop-Kleid.

Just The Look war im September Teil unserer Weekly5-Auswahl. Wenige Wochen später waren True auch mit Digital Love in der Selektion vertreten.

Soybomb – Cold Light

Eine schöne Prise Ironie, die Soybomb im Video zur neuen Single Cold Light streuen. Reduzierter klingt der Track aus der Schweizer Kreativstube um Beda Mächler. Der Sound hat einen Vintage-Feel, aber klingt zeitgeistig.

Cold Light war im Januar Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Al Pride – Sober by Tomorrow (Live Session)

Behutsam schichten Al Pride die Instrumente zu einem filigranen Arrangement aufeinander. Perfekt verzahnt das Oktett elektronische Elemente mit den sanften Bläsern. Die akustische Gitarre wirft ein goldenes Licht zwischen den gemächlichen Rhythmus.

Sober by Tomorrow feierte bei Negative White die Video-Premiere. Eine weitere Single – Kalif Onya – war im September Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Prince Jelleh – Hail Down

Hail Down grenzt an Perfektion: Der Song ist wie ein Virus, infiziert das Gehör auf eine fast unverschämt entspannte Weise. Das Stück klingt gleichzeitig sommerlich, fröhlich, aber auch nachdenklich und melancholisch.

Hail Down feierte bei Negative White die Video-Premiere.

Dennis Kiss & The Sleepers – Sister

Sister ist eine ruhige Indie-Rock-Hymne wie aus dem Bilderbuch. Sanft und melodiös mäandert der Song zwischen britpoppiger Nachdenklichkeit, juveniler Unschuld und rauer Weisheit.

Sister feierte bei Negative White die Video-Premiere.

Tim Freitag – Tip Toe

Erneut demonstrieren Tim Freitag ihr Talent: Unglaublich ausbalancierte Arrangements; mit einer Fingerspitzengefühl für packende Melodiebögen. Tip Toe wohnt eine sakrale Kraft inne, unterstrichen durch den einen subtilen aber wirkungsvollen Orgel-Einsatz.

Tip Toe feierte bei Negative White die Video-Premiere.

Carvel‘ – The Good, the Bad, the Kinda Gross

Ein Plädoyer für mehr Selbstironie: Carvel‘ nehmen unsere gesellschaftlichen Ideal auf die Schippe – aber natürlich mit Humor. Musikalisch überzeugend umgesetzt mit einem überzeichneten Pop-Exzess, visuell brillant illustriert mit dem Video.

The Good, the Bad, the Kinda Gross feierte bei Negative White die Video-Premiere.

None of Them – Call Me on the Raw

Call Me On The Raw ist wuchtig, ein pirschernder Electro-Urban-Sound mit mächtigem Autotune-Einsatz. Eine erotische Hymne über die Lust. Man spürt die Schweissperlen auf der nackten Haut und die rhythmischen Schwingen der Hüften.

Das Album IIII feierte die exklusive Streaming-Premiere bei Negative White.

Jessiquoi – The Sentry

Erwarte das Unerwartete. Nie traf diese Plattitüde mehr zu als bei der Musik von Jessiquoi. Die Schweizer Avantgarde-Künstlerin kratzt nicht nur an Genre-Grenzen, sie lässt sie in Schall und Rauch aufgehen.

The Sentry war im Mai Teil unserer Weekly5-Auwahl. Auch im März war Jessiquoi mit der Single The A.I. in der Selektion vertreten.

Infinite Hills – Kings of Night and Day

Das Berner Trio Infinite Hills eskaliert mit Kings of Night and Day im sphärisch-verwinkelten Indie-Pop samt kryptischen Lyrics. Eine Einladung zum Traumtanz, der seinesgleichen sucht.

Kings of Night and Day war im April Teil unserer Weekly5-Selektion. Bereits im Februar schafften sie es mit Flower Days in die Auswahl. Die Single Mexican Standoff feierte im August bei Negative White Premiere.

Dachs – Beat Breu

Dachs widmen dem ehemaligen Radprofi und tragischen Figur Beat Breu eine Hymne. Natürlich ganz im Dachs-Stil: schillernd, irgendwie schräg, aber ebenso herzlich. Es ist die sympathische Dualität zwischen Provinz und Urbanität.

Beat Breu war im November Teil unserer Weekly5-Selektion.

Eskimo – Töffli

Was wäre, wenn Mani Matter mit Stiller Has sich in eine 80ies-Disco verirrten? Es würde etwa so klingen wie Eskimo. Töffli ist eine skurrile Single. Tanzbar, groovig und mit einer dreckigen Poesie im Text.

Töffli war im März Teil unserer Weekly5-Auswahl.

All Ship Shape – Sometimes the Stairs Invert and Rise in Front of You Like a Concrete Wall

All Ship Shape schaffen zwischen Krautrock und Post-Punk eine hypnotische Wall of Sound und jonglieren mit Englisch, Deutsch und Mundart. Die Single mit dem eskapistischen Namen ist ein düsteres Wummern, ein kraftvoller Malstrom.

Die Single von All Ship Shape war im April Teil der Weekly5-Selektion.

Alice Roosevelt – Lobster

Alice Roosevelt lieferten mit Lobster eine Single, die unweigerlich in die Beine geht. Die Instrumente erzeugen einen unwiderstehlichen Teppich, während der Gesang roh und kantig bleibt. Eine absolute Genialität.

Lobster war im Oktober Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Harvey Rushmore & the Octopus – Futureman

Der Synthie legt einen Klangteppich, das Schlagzeug prescht voran, der Bass serviert einen packenden Lauf. Kurz darauf präsentiert die Surf-Gitarre mit süffigem Tremolo-Effekt das Thema des Liedes. Es dauert nicht lange, bis der Track Futureman süchtig macht.

Futureman feierte bei Negative White die Video-Premiere.

Buvette – Now or Never

Cédric Streuli alias Buvette wuchtet massive Beats in seinem Track Now or Never. Eine Ode an die Leidenschaft, eine Erinnerung, dass jeder Moment zählt. Ein Stück, das die Sehnsucht zelebriert und Optimismus feiert.

Now or Never schaffte es im Dezember in unsere Weekly5-Auswahl.

Ana Scent – Brain On Fire

Brain On Fire hat alles, was grandiosen Pop ausmacht: Die packende Stimme von Ana Scent, die mitreissende Melodie, die raffinierte Komposition. Elektronisch und eklektisch drängt diese Single in den Vordergrund – und macht das Beste draus.

Brain On Fire war im Februar Teil unserer Weekly5-Selektion.

Kappa Mountain – Inheritance

Audio Dope + Matthias Gusset = Kappa Mountain. Sie haben mit Inheritance eine brillante Debütsingle produziert. Eine bestechend schöne Mischung aus knackigen Beats und Lounge-Klavier-Melodie.

Inheritance war im Dezember Teil unserer Weekly5-Auswahl.

Die ganze Playlist auf Spotify

Diese 25 Schweizer Songs, die es in unsere Bestenliste geschafft haben, gibts natürlich auch in einer Spotify-Playlist.

Wie zufrieden bist du mit unserer Auswahl? Welcher Track fehlt dir? Schreib es uns in einem Kommentar.

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